5 Goldmedaillen

Eine der fünf Goldmedaillen

Nein, ich spreche ausnahmsweise nicht von Olympia. Aber es geht um einen, sagen wir mal Internationalen Wettbewerb.

Ich spreche von der Qualitätsprüfung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), bei welcher dieses Jahr wiederum einige St.Galler Brauereien sehr gut abgeschnitten haben.

Darunter auch die Brauerei Schützengarten (älteste Brauerei der Schweiz… ;) ) welche mit fünf Bieren angetreten ist, und mit allen fünf eine Goldmedaille geholt hat. Die Biere welche angetreten sind, sind folgende: Das helle Lager, Edelspez Premium, Schwarzer Bär (Schwarzbier), Weisser Engel (Weissbier) und das alkoholfreie Schützengold.

Eine weitere Goldmedaille (fürs Weizenbier) und zwei Bronzene (für das Spezialbier und das helle Lager) gingen nach Rebstein an die Brauerei Sonnenbräu, sowie eine Silberne an die Brauerei Stadtbühl in Gossau für ihr helles Lager.

Teilgenommen haben am Wettbewerb 190 Brauerein aus sieben Ländern mit 756 Bieren.

Da soll mal einer sagen, wir hätten kein gutes Bier in der Ostschweiz… ;)

via schuetzengarten.ch und tagblatt.ch

Infrastruktursoldat II

Im letzten Eintrag haben wir uns angeschaut, welche Funktionen für einen Infrastruktursoldat möglich sind. In diesem Eintrag wird es darum gehen, wie die Einteilung eines Infrastruktursoldat aussehen kann, und wo er seinen Job ausüben wird.

Einteilung

Eigentlich sagt schon die Einteilung in die Infra/HQ Schule etwas aus. Nämlich, und das haben wir auch bereits im letzten Eintrag angeschaut, dass man entweder Infra oder HQ werden kann. Was jetzt besser ist, wollen wir hier nicht thematisieren, jeder hat da eine andere Meinung darüber. ;)

Grundsätzlich ist es so, dass bei beiden Einteilungen das selbe gemacht wird. Jedoch auf einer anderen Stufe.

Infra

Bei der Einteilung in einen Infra Verband (davon gibt es zwei Batallione nämlich das Infra Bat 1 welches die aktiven Bestände beinhält sowie das Infra Bat 2 welches nicht aktiv ist) sieht es so aus, dass nicht im eigentlich Batallion Dienst geleistet wird, sondern in der Logistikbrigade 1, je nachdem entweder in einem KP grosser Verband oder einer Spitalanlage.

HQ

Wenn man in eine HQ Formation eingeteil wird gilt dies eigentlich folgendermassen: Die Einteilung erfolgt in eines der FU Brigade 41 unterstellten Batallion (die vorhandenen Batallione HQ sind 11, 13, 22, 23 und 25). Dienst wird in diesem Batallion geleistet, und dabei der Betrieb einer K Anlage gewährleistet.

Soviel zur Einteilung, mehr Informationen kann ich hier nicht geben, da sie den Umfang sprengen würden.

Dienstleistungsort

Hier wird es schwierig. Je nachdem wie man eingeteilt ist, kann dies ein anderer Ort sein. Zudem kann ich hier nicht von irgenwelchen Orten wie Thun oder Bure für die Panzerbatallione sprechen. Alle Orte an denen Anlagen vorhanden sind in der Schweiz sind geheim. Will heissen, dass dort eine Anlage steht weiss man zwar (wie z.B. Kandersteg) aber was für eine Anlage und wie gross die ist. Grundsätzlich gilt auch, keine Nummern mit Ortschaften in Verbindung zu bringen. Um so schwieriger wirds für mich jetzt euch genau Anhaltspunkte geben zu können.

Eines ist sicher: Jemand der in der Infra/HQ Schule ausgebildet wurde sieht Orte die nicht alle sehen können, oder sehen werden in der Schweizer Armee. Damit ist aber auch schon ein weiterer Punkt wichtig für Infra/HQ: Verschwiegenheit. Es sind schon genügend Informationen an die Öffentlichkeit gelangt, als das es noch mehr bedarf. Mit entsprechenden Massnahmen wird dies zudem noch unterstrichen.

So, dass war es über den Einsatzort und die Einteilung in die Verbände. Ich hoffe in einem nächsten Eintrag noch etwas über die Schule berichten zu können. Der nächste Start ist ja bereits in einer Woche (15. März 2010), und bis dahin müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden. ;)

Autosalon 2010

Plakat Auto Salon 2010

Dieses Jahr hat es mich wieder einmal gepackt, und ich musste sehen was die Automobilhersteller so alles auf Lager haben dieses Jahr. Nebst einigen Neuvorstellungen und Conceptcars waren auch diverse Versuche im Bereich Ökologie zu sehen. Hier nun eine kurze Zusammenfassung von Dingen die mir aufgefallen sind am diesjährigen Autosalon in Genf.

Hersteller:

Viele Hersteller konnten auch dieses Jahr nicht darauf verzichten Ihre Stände so gross als möglich zu halten. Den allergrössten Stand hatte glaub ich BMW, die haben in einer Ecke fünf Ihrer Autos auf einer Plattform ausgestellt, ausgesehen hats auf jeden Fall noch gut. ;)

Was man bei vielen auch gespührt hat, und da denke ich ist ein umbruch im Gange, das sie extrem in die Richtung von Ökologisch denken und mit anderen Mitteln das Auto fahren ermöglichen wollen.

Tuner:

Alle grossen Tuner waren mit Ihren besten Tuningobjekten vertreten. Bei einigen hat man aber gesehen das dort mehr langeweile im Hintergrund war als etwas anderes, da wurde am Auto nämlich gebastelt wie nichts schöneres. Es hatte aber auch ein paar ganz gut gemacht Autos darunter, dazu gehören zum Beispiel solche vom Mercedes Tuner AMG oder ABT welche wirklich sehr schön getunt worden sind.

Ökologie:

Premiere am Stand von Peugeot

Neben der Grünen Halle die ja schon länger am Auto Salon vertreten ist, sind dieses Jahr wie bereits erwähnt sehr viele Hersteller mit Ihren Konzepten für eine bessere Umwelt ins Rampenlicht gerückt. Den besten Vorstoss in diese Richtung machte meiner Meinung nach Renault, welche in einer ausführlichen Dokumentation vorgestellt haben, wie sie sich die neuen Autos vorstellen, und wie diese ‘getankt’ werden können. Echt eindrücklich. Zusätzlich dazu versprach Renault bereits ab 2011 eine ganze Palette (zuerst einmal zwei Fahrzeuge) die alleine nur mit Elektromotoren betrieben werden, auf den Markt zu bringen.

Fazit:

Alles in allem hatte es ein paar gute Hersteller darunter die verstanden haben worum es in den nächsten Jahren geht, andere wiederum haben das nicht ganz so mitbekommen, aber trotzdem einige gute Auto’s ausgestellt. Von den anderen möchte ich jetzt schon mal gar nicht sprechen… ;) Kurz gesagt: Für Autoliebhaber klar ein muss, für andere: Wenn sie hingehen wollen, es lohnt sich sicher um sich auf den neusten Stand zu bringen. ;)

Mal schnell in die Bar?

Nicht wenn die Freundin dagegen ist.

Und wenn man trotzdem geht, dann gibt’s meistens saueres… Dagegen haben die Argentinier jetzt ein einfaches aber effizientes Mittel erfunden:

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1. Fragt sich wie lange es geht das solche Geräte bei uns zu finden sind.
2. Wie lange geht es bis auch die Damen davon gebrauch machen? ;)

via bloggingtom

Zusammenfassung…

…aller Artikel aus dem Bereich Infrastruktursoldat findet sich ab jetzt auf der Seite infra.

Falls gewünscht werde ich die Artikel dort seperat einfügen, vorerst verbleibt ein Link auf den entsprechenden Artikel.

Btw.: Der nächste Artikel wird in den nächsten Tagen folgen. ;)

State of the Internet 2010

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via rouge und @hostpoint

OS Wochen 9 und 10

Zwei anstrengende Wochen liegen hinter mir, doch alles von vorne.

Angefangen hat das ganze am Montag vor einer Woche. Auf den Mittag einrücken, am Nachmittag dann weiteren Vorbereitungen auf die Inspektion.

Am Dienstag haben wir uns dann zuerst mit einem praktischen Ausbildungsrapport und dem ‘ausprobieren’ unseres Konzeptes begonnen, und am Nachmittag die Übungen einmal durchgespielt. Am Abend gabs dann den Ausbildungsrapport 1 mit den Unteroffizieren, inspiziert durch Vertreter des Lehrverbandes. Ging einigermassen gut, auch der darauffolgende Ausbildungsrapport 2 lief einigermassen gut.

Der ZAP am nächsten Tag war dann aber leider nicht mehr das, was der Brigadie sehen wollte. Wir haben aber trotzdem unser bestes gegeben. Eigentlich wäre dann geplant gewesen, denn gesamten morgen am ZAP zu arbeiten, und erst am Nachmittag die Fachspezifischen Dinge anzuschauen. Durch einen Abbruch des ZAP musste ich etwas ‘unvorbereitet’ meine Theorie über den Brandschutz in einer Anlage halten. Kam dann wenigstens gut, und am Nachmittag war dann noch eine Ausbildung Schutz (Übung) auf dem Programm, welche ebenfalls sehr gut gelaufen ist. Im gesamten wurde die Inspektion dann mit einer 2 bis 3 beurteilt. Eigentlich nicht das was wir erwartet hatten, aber immerhin.

Die darauffolgenden Tage waren wir dann von der Umwelt wie abgeschnitten. Wir bekamen so gut wie nichts davon mit über, und wenn, dann nur Ausschnittsweise.

Am Donnerstagmorgen durften wir wieder einmal gefechtsmässig durch den Wald gehen, und uns danach selber das Mittagessen zubereiten. Danach gings mit dem Velo 80km von St-Maurice Richtung Moudon. Ja, es war ein Scheiss Stück dort hinauf. Morgens um ca. viertel vor drei sind wir dann irgendwo in Moudon angekommen. Und gingen dann schlafen bis ca. 0600 Uhr. Weiter verlief der Tag einigermassen angehnem, zuerst den Militärspital ansehen, später dann MP5 schiessen in der KD Box… :D Bevor wir am Abend dann in Richtung Plaffeien aufgebrochen sind, zuerst motorisiert, danach ‘nur’ noch mit Velos bewaffnet. 30km betrug die Distanz die es zu überwinden galt, auch das wurde geschafft. Und wir kamen kurz vor 3 Uhr in Plaffeien an, durften uns diesesmal etwas länger ausruhen. Um kurz vor 12 wurden wir dann wieder geweckt.

Diesen Tag (es war übrigens bereits Samstag) verbrachten wir mit einer Entschlussfassungsübung die einige Dinge zu Tage brachte. Am Abend durften wir dann etwas früher schlafen gehen (ca. 2330) bevor wir am nächsten Tag bereits um 0430 wieder geweckt wurden. Der wohl längste Tag in meinem militärischen Leben begann. Nach dem obligaten aufräumen der Anlage wurden wir nach Gruyere verschoben von wo aus es losging. Zuerst mit einer kleinen Einführung wieso das diese Orte so fest belagert sind, und warum man das so gemacht hat. Zugehört hab ich nicht richtig, dafür war es zu kalt, und ich zu knapp angezogen. ;) Darauffolgend ging es dann auch schon los.

Um ca. 0700 starteten wir unsere 100km in Richtung Unterwallis bis nach Dailly. Zu beginn war es noch etwas kühl, es änderte sich jedoch mit jeder Minute mit der wir unterwegs waren. Zur mitte hin war wohl das schönste Wetter was man sich für einen 100km wohl wünschen kann, sonnig aber nicht zu warm. Wie gesagt: Genau richtig. Zur Abendszeit erreichten wir Chateau Chillon mit einem Verpflegungsposten wo ein weiterer Gegenstand aus unserem Gepäck abgegeben werden konnte. Nach Villeneuve ging es dann das Rhonetal hinauf. Was sich zuerst als flach und einfach herausstellte wurde mit der Zeit zur Qual. Man hatte das Ziel vor Augen (eine ‘Erhöhung’ über St-Maurice die von weit her sichtbar ist) kam der ganzen angelegenheit aber nicht näher.

Auf der Höhe von Bex begann es dann zu winden, da waren wir ca. bei Kilometer 80 und einer Zeit von ‘knapp’ 16 Stunden. Der Wind wurde mit der Zeit noch stärker, so dass man das Gefühl haben konnte, es laufen ein paar besoffene Richtung St-Maurice, weil es immer wieder von verschiedenen Seiten windete mussten wir das mit den entsprechenden Schritten ausgleichen. In Lavey (Front – Bastionne, der Tankstelle im Tal) gab es einen letzten Halt vor dem Aufstieg der noch ca. 10km in Anspruch nahm dazu kamen noch die ca. 1000 Höhenmeter welche das seine dazu beitrugen.  Die Zeit war uns dort egal. Wir hatten noch mindestens 5 Stunden zur Verfügung.

Wir schafften es dann aber doch, noch vor 0700 in Dailly anzukommen, unter anderem auch mit der Hilfe des Leiters 100km, dem Hauptmann Janka – C Kaderschule 35. Ich denke ohne ihn hätten wir das kaum geschafft.

Um ca. 0245 kamen wir dann in Dailly an. Überglücklich alle die 100km geschafft zu haben, und nur noch auf eins aus: Bett und schlafen. Zuerst gab es aber eine ‘Siegesfeier’ im kleinen Rahmen bevor wir ins Bett durften. Nach duschen und Zähneputzen (auf die Zimmerordnung achteten wir nicht mehr) ging ich dann um 0400 schlafen, und diesmal erwachte ich bereits um 1115 wieder von selbst und wir sprachen gemeinsam über diverse Dinge die wir erlebt hatten. ;)

Der Nachmittag des letzten Montags gestaltete sich mit einer Rückgabe des Korpsmat und der PD an den verschiedenen Dingen. Am Abend hatten wir Zeit zu unserer Verfügung und wir bauten uns ein eigenes Kino im Zimmer. Ziemlich gemütlich schauten wir danach Transformers bis in die späte Nacht hinein. ;) Der nächste Tag war der Besuch des Flughafen Genf, wo wir die Sicherheitsmassnahmen anschauen durften. Und am Mittwoch dann der Besuch des CHUV in Lausanne, wo wir etwas durch die Anlage geführt wurden. Am Mittwochnachmittag die Vorbereitung zur Waffeninspektion und am Abend dann die Inspektion selbst. Am Donnerstagmorgen durfte ich mit der Unteroffiziersschule nach Aigle fahren um die WEMA an den Fahrzeugen durchzuführen. Von 6 heruntergefahrenen Fahrzeugen konnten wir zwei wieder mitnehmen. Lediglich die VW Busse konnten zurück, unser Fahrzeug stand schon dort, und musste nur noch abgegeben werden. Da es einen Schaden am Getriebe hatte wurde dies schon einen Tag zuvor dahin gebracht.

Am Donnerstagnachmittag dann der langersehnte Moment: Die Beförderung in unseren nächsten Grad: Oberwachtmeister. Damit werden wir uns die nächsten 14 Wochen schmücken können, bevor wir zu Leutnant’s befördert werden. ;) Das Abendessen fiel einmal etwas anders aus, à discretion in einem guten Restaurant in Aigle essen und trinken so viel man konnte. Wir genossen denn Abend sichtlich. ;) Um 2300 stand die Verschiebung auf dem Programm. Die OS hatten den Auftrag erhalten oben in der Unterkunft dann für Ordnung zu sorgen, die Unteroffiziersschule verhielt sich aber ruhig so das wir nicht eingreifen mussten. Die jetztigen Offiziere der RS schauten noch kurz vorbei und wir wechselten ein paar Worte. Um 0005 holten diese dann die UOS dann noch einmal aus dem Bett um zu gratulieren und viel Glück zu wünschen.

Am Freitagmorgen gestaltete sich das abtreten etwas anders. Wir hatten keine Fahrzeuge mehr, also musste die RS welche stellen, und da diese nicht kamen, nutzten die Unteroffiziere die Zeit um sich ein wenig Schnee an die Köpfe zu werfen… ;)

Die OS ist seit gestern morgen offiziel beendet. Ich werde nun in den praktischen Dienst gehen wo das gelernte umgesetzt werden soll. In einer Woche beginnt der KVK, bis dahin haben wir Ferien… ;) Leider weiss ich noch nicht, wo ich genau eingeteilt sein werde, einige Dinge geben mir aber die Ansicht das ich mit grösster wahrscheindlichkeit Zugführer Fahrer werde, die Anmerkung eines Adujtant hat mal in diese Richtung gezeigt… ;)

So, jetzt bin ich fertig und muss weiter. Man sieht sich. ;)

Meld mi ab.

Fehlende Bilder

Die haben mich in letzter Zeit irgendwie ein wenig gestresst…

Deshalb hab ich mich heute kurz drangesetzt und die gesamte Installation kurzerhand erneuert. Jetzt funktioniert es wenigstens wieder… ;)

Jetzt läuft es wieder…

Ich durfte am Freitagabend (eigentlich fast geplant) mein Notebook neu aufsetzen. (Dazu kam dann noch der Home-PC der etwas gegen den Strom schwamm… ;) )

Da mir irgendwann in den letzten vier Wochen (fragt mich bitte keiner wann genau) mein Dell Notebook abgelegen ist, hab ich mir letzte Woche eine neue Festplatte (250GB von Western Digital) bestellt sowie, denn er hatte es bitter nötig einen neuen Satz RAM (2x 1GB sollten es sein… ;) )

Und ich muss sagen, ich bin zufrieden, das Notebook läuft wieder wie eine 1 und ich muss mir keine Sorgen mehr machen, dass mir der Speicherplatz ausgeht… ;)

Nur leider habe ich bei der ganzen Aktion ein paar Filme ‘verloren’ die noch auf der anderen Festplatte waren, und es irgendwie ins Nirvana geschafft haben. Halb so schlimm… ;)

Produkte (beides bei digitec gekauft):
FestplatteRAM

OS Woche 8

Und täglich grüsst ein Tag mehr… ;)

Letzte Woche haben wir mit Vorbereitungen für unsere Inspektion von nächster Woche begonnen. Oder einfach gesagt: Wir hatten eine interne Inspektion um uns auf die kommende vorzubereiten. Komisch nicht? Auf jeden Fall hat es etwas genützt. Wir haben gesehen wo die ‘Probleme’ liegen und können uns nun über das Wochenende noch etwas mehr psychisch darauf vorbereiten. Ebenso erfolgen einige Vorbereitungsarbeiten für die Inspektion wie Zeitplanung und Lektionenplanung zu Hause

Die interne Inspektion an und für sich war eine halbe Katastrophe, um es mal einfach auszudrücken…

Leider war die Meldung (welche durch mich durchgeführt wurde) schon einmal zuerst zu früh ausgeführt. Und dann musste ich auch noch einen Frontwechsel befehlen, was ich vorher noch nie gemacht hatte. Okay. Voll in, naja erklärbar, geritten…

Der Rest des Tages verlief dann weniger schlimm, wir konnten unsere Note mit Hilfe der Zugschule (auch durch eine Glanzvorstellung durch einen Kameraden der die Aufgabe hatte das ganze ohne Worte zu machen) und einen einigermassen gut vorbereiteten ZAP noch etwas hochholen, schafften aber schliesslich nicht mehr als eine 2.

Dazu kam erschwerend das Wetter. Auch wenn wir in der Armee das Wetter nehmen müssen wie es ist, am Mittwoch war es einfach, naja. Im zivilen hätte ich mich bei dem Wetter vor dem Computer aufgehalten und dort etwas gemacht. Hauptsache warm. Es war nämlich so, dass es rein Gefühlsmässig mindestens minus 10°C gewesen sein muss, dann hat es auch noch geschneit und eine leichte Bise ist noch gegangen, und damit das noch nicht alles war, hatte es zeitweise auch extrem dichten Nebel.

Aber auch diesen Teil schafften wir und durften uns schliesslich am Abend auf den Weg Richtung Tal machen. Einmal ausnahmsweise nicht motorisiert, sondern zu Fuss. Das Resultat des Marsches: 20km mehr in den Beinen, keine Paranoia mehr vor dem 100km Marsch und ein paar ausrutscher auf dem Schnee… ;) Wir haben dann in einer Anlage in der Nähe von Evionnaz übernachtet und uns am nächsten Tag über eine Einsatzplanung gemacht. Das Resultat davon hätte ich gerne fotografiert, durfte ich aber nicht wegen der Geheimhaltung. Aber eine einfach Beschreibung reicht: Am morgen war der Raum sauber aufgeräumt. Und bevor wir mit aufräumen angefangen haben sah es so aus als hätte man gerade eine mehrtägige Übung für eine Kompanie geplant… ;)

Heute morgen haben wir uns dann voll und ganz der Inspektion gewidmet und uns theoretisch und Inhaltlich darauf vorbereitet.

So, und obwohl ich dieses Wochenende etwas für das Militär machen muss:

Meld mi ab. ;)

Ach so ja, und den nächsten Eintrag über die OS kommt dann erst in zwei Wochen. ;)